swissprevent.ch
 

Organisation und Trägerschaft 

Organisation

swissprevent.ch  ist ein nichtgewinnorientierter Verein gemäss den Statuten und im Sinne von Artikel 60ff des schweizerischen Zivilgesetzbuches. Der Verein besteht aus den beteiligten Fachgesellschaften und Berufsorganisationen, den anerkannten Präventionszentren resp. deren Vertreter sowie aus Organisationen, welche die Vereinsziele unterstützen resp. deren Vertreter.

swissprevent.ch  wird durch einen Vorstand und einen Steuerungsausschuss geleitet.

Der Vorstand ist für die Geschäftsführung gemäss Statuten verantwortlich. Er stützt sich bei der Ausübung seiner Aufgaben auf ein zentrales Sekretariat.

Der Steuerungsausschuss setzt sich einerseits aus Vorstandsmitglieder der beteiligten Organisationen und deren Stellvertreter zusammen, um die direkte Kommunikation mit den Vorständen sicher zu stellen, andererseits aus Vertretern der Präventionszentren. Er ist koordinierend und empfehlend, ist aber nicht operativ tätig. Der Sitzungsrhythmus ist 1x bis max. 2x pro Jahr.

Die Geschäftsstelle wird treuhänderisch durch die Schweizerische Herzstiftung geführt und hat ihren Sitz in Bern.

Trägerschaft

swissprevent.ch  ist eine Disziplinen-übergreifende Organisation von medizinischen Fachgesellschaften. Sie setzt sich für die Förderung der kardio-zerebro-vaskulären Prävention in der Versorgung und für die Umsetzung der Nationalen Strategie Herz- und Gefässkrankheiten, Hirnschlag und Diabetes in diesem Bereich ein und vertritt dabei folgende medizinische Fachgesellschaften und Berufsverbände:

  • Schweizerische Gesellschaft für Allgemein Innere Medizin SGAIM
  • Schweizerische Gesellschaft für Angiologie SGA
  • Schweizerische Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie SGED
  • Schweizerische Gesellschaft für Kardiologie SCPRS/SGK
  • Schweizerische Gesellschaft für Neurologie SNG
  • Schweizerische Hirnschlag-Gesellschaft SHG
  • Swiss Cardiovascular Therapists SCT 
  • weitere für die Prävention in der Versorgung wichtige Partnerorganisationen sind angefragt (s. News)

 

Strategie 

swissprevent.ch  bietet eine gemeinsame Plattform und gibt den Anliegen der Prävention in der Versorgung durch gemeinsames Auftreten mehr Gewicht.

swissprevent.ch  hat als Ziel positive Impulse für das gesamte Spektrum der Prävention kardio-zerebro-vaskulärer Erkrankungen zu geben, von der frühzeitigen Erfassung und Behandlung von Risikopatienten bis hin zur Therapie einer bestehenden Erkrankung.

swissprevent.ch  sensibilisiert über die Vorstände die beteiligten Berufs- und Fachgesellschaften für die Prävention und trägt durch einen starken gemeinsamen Auftritt zu einem erhöhten Stellenwert der Prävention innerhalb der beteiligten Organisationen, der Spitäler und der Grundversorger bei.

swissprevent.ch  ermöglicht die Realisierung einer gemeinsamen Vision, die Umsetzung dieser Vision in ein auf wissenschaftlicher Evidenz beruhendes Angebot sowie dessen finanzielle Sicherung im Rahmen des medizinischen Angebotes. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Organisationen.

swissprevent.ch  bietet die Plattform zur Fächer-übergreifenden Vernetzung, insbesondere auch in interprofessioneller und multidisziplinärer Weiter- und Fortbildungen.

swissprevent.ch  unterstützt die verschiedenen kardio-zerebro-vaskulären Präventionsangebote an den Spitälern, fördert deren Zusammenarbeit in multidisziplinären und interprofessionellen Teams und ermöglicht damit die Nutzung von Synergie-Effekten.
 
swissprevent.ch  fördert die Bildung von qualitativ hochstehenden interdisziplinären Kompetenzzentren (kardio-zerebro-vaskuläre Präventionszentren) in den verschiedenen Regionen der Schweiz, die eng mit peripheren Patienten-nahen Angeboten und dabei insbesondere mit den Grundversorgern zusammen arbeiten.

swissprevent.ch  ist im Rahmen dieser Massnahmen ein Umsetzungspartner von CardioVasc Suisse für die Nationale Strategie Herz- und Gefässkrankheiten, Hirnschlag und Diabetes und verfolgt deren Ziele in folgenden im Strategie-Papier aufgeführten Bereichen:

a. Gesundheitsförderung und Prävention stärken auf Ebene Lebensstil und Verhalten (innerhalb und ausserhalb Versorgungssysteme) und Ebene Verhältnisse und Strukturen.

b. Qualität der Versorgung chronisch kranker und multimorbider Personen stärken, insbesondere Versorgung multidisziplinär und interprofessionell koordinieren.

c. Nicht-ärztliches Fachpersonal verstärkt in die Schulung, das Monitoring und andere Aufgaben der langfristigen, patientenzentrierten Betreuung von Menschen mit chronischen Erkrankungen einzubeziehen (u.a. zertifizierte neue Schulungsangebote entwickeln: CAS Bewegungs- und Sporttherapie, Ernährungs- und Diabetes-Beratung, Raucherberatung, psychologische Unterstützung usw.).

d. Regionale Vernetzung bestehender Angebote in den Bereichen der kardiovaskulären Prävention und Rehabilitation fördern, unter Einbezug der relevanten Akteure im Versorgungssystem: Bestehende Angebote bekannt machen, Regionale Koordination und überregionalen Austausch fördern, Anreize für Vernetzung schaffen.